Klassischer Wiener Grießschmarrn

Schwierigkeitsgrad: Mittel

Perfekt zum Resteverwerten, für Zwischendurch und wenns was Süßes ohne Schoko sein soll. Benötigt werden 1 Auflaufform, 1 kleiner Kochtopf, 1 Schüssel mit mehr als 500 ml Fassungsvermögen. Zubereitungsdauer ca. 45 – 55 Minuten.

Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 180g Grieß
  • 90g Butter
  • 30g Zucker (Kristallzucker)
  • 50g Rosinen oder 1/2 Apfel (oder beides)
  • 1 Pkg. Vanillinzucker
  • 2 Eier (optional)
  • 1 Prise (=wenig) Salz
  • nach Wunsch Zitronensaft, Rum

Zubereitung

Zuerst wird der Grieß in die Schüssel gegeben, und gerade mit so viel Teilen von der Milch bedeckt, dass er nicht mehr heraussteht – dafür bitte auch umrühren, Gipfel zählen nicht! Der Grieß muss nun 30 Minuten ziehen.

Sobald der Grieß fertig gezogen hat (er wird dabei zu einer homogenen Masse), wird die restliche Milch in dem kleinen Topf aufgekocht, und Butter, Kristallzucker, Vanillinzucker und die Prise Salz dazu gegeben. Beim Aufkochen der Milch bitte nicht vergessen, dass Milch anbrennen kann! Besser auf mittlerer Hitze erwärmen, oder daneben stehen bleiben und immer wieder mal umrühren.

Sobald alles eingerührt ist, wird die Temperatur der Platte auf ca. 7-8 (=2/3 der Möglichen Hitze) heruntergedreht, und die homogene Grießmasse unter ständigem Rühren dazu gemischt. Wenn man nicht durchgehend und energisch rührt, klumpt es hier, also keine halben Sachen! Der Grieß quellt dabei weiter bis der Topfinhalt eine dicke Masse wird, an dem Punkt wird der Topf vom Herd genommen.

Nun zu den restlichen Zutaten! Wer gerne Rumrosinen mag, sollte die Rosinen schon während des Grieß-Ziehens in Rum einlegen, und den Rum erst abgießen, wenn es darum geht, die Rosinen in die Masse zu heben.

Ein Schluck Zitronensaft kann den Geschmack verbessern, Zitronensäurepulver oder künstliche Zitronensäure schmecken dabei allerdings widerlich, besser weglassen. Rosinen (oder Rumrosinen) sind nicht notwendig, ich mag sie aber. Die 2 Eier können für saftigeren, flaumigeren Geschmack in die Masse eingerührt werden, wenn man sie zwischen dem Kochen und dem (noch folgenden) Backen ordentlich abkühlen lässt, damit die Eier nicht stocken.

Nun aber weiter zum eigentlichen Backen! Die Auflaufform muss gefettet werden, das bedeutet dass man entweder ein paar Tropfen Öl mit den Fingern verteilt (Öl beisst nicht!), oder mit einem richtig professionellen Fettpinsel auspinselt. Der Ofen wird dabei auf 170°C Umlufthitze vorgeheizt, die Masse wird in die Auflaufform gefüllt, und dann schiebt man das ganze ins Backrohr. Nach ca. 10 Minuten nimmt man die Form wieder heraus, zersticht und zerreisst den gefestigten Teig in Brocken, und schiebt ihn wieder ins Rohr. Das wird so lange wiederholt, bis die Stücke die gewünschte Konstistenz und Farbe haben, umso länger der Schmarrn aber im Rohr ist, umso öfter sollte man nachsehen.

ist der Grießschmarrn fertig, kann man ihn nur mit Puderzucker bestreut oder mit verschiedenen Kompotten als Beilage servieren. Und fertig!

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