Zwiebelrostbraten Wiener Art

Schwierigkeitsgrad:Zwiebelrostbraten Wiener Art Normal

Für den „Boaaah“-Effekt benötigt der Küchenchef 1 Suppenteller, 1 Schneidbrett, 1 Fleischklopfer, Alufolie, 1 Kasserolle (Kind von Topf und Pfanne, mit METALLGRIFF!), 1 Gemüseschneidmesser und Backblech mit Backpapier. Backrohr und Herdplatte werden beide benötigt!

Zutaten

  • 4 Scheiben Rostbraten (Rindfleischsorte, ca. 200-250g pro Stück)
  • 2 große Zwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
  • Mehl zum Fleisch-drin-wenden
  • Salz und Pfeffer
  • Öl und Butter (soviel man braucht aber so wenig wie möglich)
  • ugf. 250 -400 ml Rinderbrühe (aka. „Goldaugen“ wers fertig kaufen will)
  • Kartoffelpuffer, Kroketten, Püree oder Pommes (oder was man gerne dazu essen will)

Zubereitung

  1. Rostbratenstücke jeweils einzeln und auf beiden Seiten ordentlich mit dem Hammer vermöbeln bis sie richtig schön flach und groß geworden sind. An den Rändern mehrmals rundum einschneiden (sonst wellt es sich beim anbraten), und auch beidseitig etwas salzen und pfeffern, bevor man sie im Mehl wendet. Am Besten zuerst alle Fleischstücke fertig machen, und erst dann…
  2. Kasserolle auf den Herd, Öl rein und erhitzen. Dann die panierten Rostbratenstücke eines nach dem anderen darin beidseitig goldbraun anbraten (nie mehr als 2 gleichzeitig!), und auf einem Teller bereit legen – die Pfanne wird weiter benötigt! Das dunkle Zeug drin nicht auswaschen 😉
  3. Butter kommt nun in die Pfanne (ca. 1 ordentlicher Esslöffel), und dazu die Zwiebelringe, die müssen nämlich auch scharf angebraten werden von beiden Seiten. Wenn die goldbraun sind (bitte nicht verbrennen lassen, ein Mittelding reicht schon), wird mit Rinderbrühe etwas aufgegossen, dann kommen die Fleischstücke wieder rein. Zuviel Brühe wäre hier schlecht weil die Sauce dann nicht genügend eindickt, bei zu wenig brennt das Fleisch oben an – idealerweise ist das Fleisch fast völlig bedeckt, aber es wird keine Suppe.
  4. Kurz ankochen lassen, während man den Backofen anwirft – ca. 175°C bei Ober/Unterhitze oder Heißluft (ich unterscheide da selten…). Wenn der Backofen heiß ist, kommt die Kasserolle rein (daher muss sie auch komplett aus Metall sein), und bleibt dort für bis zu 2 Stunden(!).
  5. Umso länger man den Rostbraten im Rohr lässt, umso zarter wird das Fleisch – alle 15-20 Minuten sollte man aber mal nach dem Rechten sehen, versuchen das Fleisch etwas zu wenden damit das Oberste auch mal ganz nach unten kommt, und sicherstellen dass nichts anbrennt. Wenns zu schnell zu dunkel wird, einfach die Temperatur auf 150°C runterstellen. Die letzten 10-15 Minuten (z.B. während man die Beilage macht) kann mans ruhig auf 200°C hochdrehen.

Schwiegereltern-Beeindrucken garantiert!

2 Gedanken zu „Zwiebelrostbraten Wiener Art

  1. Ich bin ein Anfänger, daher ein Frage: Soll der Rostbraten im Rohr zugedeckt werden oder auch nicht? Vielleicht auch nur für eine gewisse Zeit? Jedenfalls mache ich morgen den ersten Rostbraten meines Lebens. Zwei dicke Scheiben liegen schon im Kühlschrank.
    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    • Ich decke den Rostbraten nie zu, gehe aber öfters einmal übergießen. Bisher konnte ich mit dem Rezept nicht viel falsch machen, es war immer sehr lecker 🙂

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